Es scheint, dass die Terroirdebatte niemals enden wird. Einen geeigneten Ort für den Anbau des Weines zu finden ist die erste und wichtigste Erwägung auf dem Weg zu einem besonderen Wein. Aubert de Villaine von dem berühmten Haus Burgund von DRC hat einmal gesagt (nach Stephen Spurrier - Decanter, Juni 07): "Unser Ziel ist es, die Trauben im perfekten Reifezustand zu ernten, und dann tun wir nichts." Stephen Spurrier setzt dem entgegen: Diese Weine entstehen nicht einfach so, wie einzigartig auch immer das Terroir sein mag. Sie erfordern engagierte Perfektionisten, die gute Landwirtschaft betreiben und die der Versuchung zu übertreiben widerstehen können. Die hier naheliegende Schlussfolgerung ist, dass das Terroir eine nicht zu verleugnende Voraussetzung für einen hervorragenden Wein ist, aber genau so unentbehrlich sind unendliche Pflege und Fingerspitzengefühl. Diese beiden sind untrennbar! Dies ist die Basis für unseren Bouchard Finlayson Qualitätsanspruch. Wir stellen uns einer weiteren Herausforderung: kürzlich war aus Stephen Spurriers Feder zu lesen, er habe bisher unter seinen Global Greats nur einen einzigen südafrikanischen Wein nominiert (eine Äußerung, deutlich voreingenommen gegenüber Bordeaux). Dies ist der verrückte, aber herausfordernde Aspekt des "Erscheinungsbildes" der Welt des Weines; aber erfreulicherweise für uns Normalsterbliche, hat der Vorteil der modernen elektronischen Medien einen immensen neuen Horizont für Weinliebhaber geschaffen, hervorzutreten und ihre Meinungen über das Internet hinauszubloggen, und damit die Möglichkeiten ausdehnen, sich Gehör zu verschaffen; und dies schließt auch der Welt beste Weine mit ein. (Hoffentlich mit BF an vorderster Front.) Es ist immer ein Gefühl der Erleichterung, wenn zum Ende der Erntezeit die letzten Trauben im Weinkeller ankommen. Der lange Sommer 07/08 mit seinen pausenlosen Androhungen von Schlechtwetterfronten blieb nicht ohne Auswirkungen auf die Psyche. Ich war sehr dankbar, direkt nach Abschluss des Jahrgangs im April dieses Jahres einmal mehr die Gelegenheit zu haben, an die Ostküste der USA zu reisen. Es war eine wunderbare Möglichkeit, unsere Marke in Florida, Virginia und NY zu konsolidieren. Kurz gesagt, die USA bewegt sich in Richtung Top-Positionierung, wenn es um den Genuss guten Weines geht; und wir möchten dabei sein, um diese Position mitzutragen.
Wo stehen wir mit dem Tête de Cuvée Label? Nach der überraschenden Auszeichnung mit dem Platter Award des Jahres 2008 konzentrieren wir uns nun auf den Jahrgang 2007, der Ende des Jahres auf den Markt kommen wird. Ein großartiger Jahrgang mit bemerkenswertem Potential.
Vielleicht eine Überraschung werden zwei Camée Ausgaben einer handvoll Kisten Pinot Noir sein, unter dem Tête de Cuvée Label der Jahre 2006 and 2002. Im Jahr 2002 wurde ein Cuvée von 65 Kisten von Victoria Tollmans drei Töchtern persönlich gestampft. Dieser Wein wurde liebevoll als "ankles and toes (Fußgelenk und Zehen)" bezeichnet und wird in sechs Jahren Gelegenheit haben, auf dem Markt zu erscheinen, exklusiv direkt aus der Kellerei. Ähnlich auch der Jahrgang 2006, eine limitierte Etikettierung des Tête de Cuvée; ein Wein, dem kürzlich anlässlich der Old Mutual Trophy Weinshow die Pinot Trophy verliehen wurde.
Ein Jahrgang ist wie ein Kartenspiel! 2007 wurde uns die perfekte Hand ausgegeben und großartige Weine folgten. 2008 präsentierte die verschiedensten Elemente und Herausforderungen, resultierte aber in einigen herausragenden Weinen - insbesondere Sauvignon Blanc und Chardonnay. Auf der anderen Seiten hatten wir anschließend ein schwieriges Pokerspiel vor uns! Es war ein Jahrgang, der uns auf die Probe stellte, untypisch insofern, dass es während der gesamten Wachstumsphase nicht zu regnen aufhörte. Kräftiges Wachstum der Reben mit reichlich Bodenfeuchtigkeit schuf einen großzügigen Jahrgang mit überraschend ansprechender Frucht. Die Trauben zeigten hier und da Einflüsse der Wetterbedingungen auf, in unserem Fall allerdings nichts, über das wir in Panik geraten mussten. Wir hatten rechtzeitig mit Pflanzenschutzmitteln entgegengewirkt - und so die Situation gerettet.
Der Anbau unseres hauseigenen Chardonnay wurde merklich verbessert - im Vergleich zu schwachen Tonnagen in 2007. Die
Folge ist eine höhere Ausbringung des Missionvale in 2008. Pinot Noir präsentierte sich ebenfalls mit einem erhöhten Ertrag. - vielleicht teilweise der Tatsache zuzuschreiben, dass neue Weine produziert wurden. Sauvignon Blanc ist sehr ähnlich dem 2007-er Jahrgang, die Qualität aber besonders ansprechend. Aus den anderen Rebensorten konnten erfolgversprechende Weine hergestellt werden. Als generelle Charakteristik für die 2008-er Weine wird ein geringerer Alkoholgehalt prognostiziert.
Ich habe immer behauptet, dass die Weinherstellung ein Sport sei. Insbesondere ist es ein Teamsport, und um so besser, wenn man das "Dream Team" hat. Ich sage das mit der Zufriedenheit eines Menschen, der es genießt, von einer Gruppe talentierter Menschen umgeben zu sein. Vor einiger Zeit genoss ich eine Unterhaltung mit einem bedeutenden kalifornischen Weingutbesitzer, der ausführte, dass im Herzen eines großen Weinbauern eine Persönlichkeit steckt, die niemals zufrieden ist, immer ihrer Aufgabe ein Stück voraus.
Alle Spieler unseres "Dream Teams" sind "Key Players"; und zwar Brian Stipp Finanzmanager; Craig Harris Betriebs- und Weingut Manager; Karen Davison Verkaufs- und Marketing Manager, Danl Theron Verkaufs- und Marketing Assistent; Wendy Le Gros Weinprobenraum & Administration, Silke Austin Buchhalterin und Gilbert Muchanyara Gutswart und Officebetreuer. Dank der Leistungen aller Teammitglieder erfreuen wir uns eines produktiven und erfolgreichen Jahres!
Das Kernstück unseres Unternehmens ist die Weinherstellung, und eine Person, die wir vielleicht besonders lobenswert erwähnen sollten, ist Teresa de Villiers. Teresa ist momentan unser "Junior Winemaker" und sie trägt die Verantwortung des erfolgreichen täglichen Managements aller Hochs und Tiefs der Weinherstellung. Es ist eine körperlich herausfordernde Arbeit, die lange Arbeitsstunden erfordert, die oft keine Ruhepausen zulassen, selbst dann nicht, wenn diese dringend benötigt werden.
Teresa stammt aus einer Familie, die Weizenanbau betreibt; sie studierte Önologie an der Universität Stellenbosch und schloss ihr Studium im Jahr 2000 ab. Sie sammelte weitergehende Erfahrung durch ihre vielseitigen ausländischen Weinproduktionsabenteuer: Kalifornien (Sonoma Cutrer Vineyards), Neuseeland (Spy Valley), Italien (Tuscany's Tenuta Di Poggio) und Frankreich (Pomerols, Chateau Beauregard). Unsere überzeugende Weinkollektion des Jahrgangs 2007 hat ein Statement zu Teresas Gunsten gemacht; eine große Freude für Bouchard Finlayson. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die 2008-er Jahrgänge, die noch in der Entwicklungsphase sind, ein weiteres Mal ihr stetiges Engagement und ihren Fokus reflektieren werden.
Es ist immer eine triumphale Erfahrung, für harte Arbeit, die man investiert hat, anerkannt zu werden. Die Weinindustrie ist eine Branche, die Geduld, Leidenschaft, Integrität und wahre Hingabe erfordert, wo Belohnungen oft erst lange nach Abschluss einer Produktion zu Tage treten. Man sagt, Geduld ist eine Tugend ...
Dies war sicherlich der Fall mit Bouchard Finlaysons 2005-er Tête de Cuvée Galpin Peak Pinot Noir, der einzige Pinot Noir, der ein 'hervorragendes' 5-Sterne Rating im südafrikanischen Weinführer Platter 2008 erhielt. Dieser Vorzeige-Tropfen wurde ebenfalls unter mehr als 6000 Weinen ausgewählt für die begehrte Platter Auszeichnung 'Wein des Jahres 2008'!
Altgedienter Weinhersteller und Meister Pinot Noir Schöpfer, Peter Finlayson: Der Erfolg dieses 2005-er Jahrgangs war sehr
bereichernd - aus zweierlei Sicht. Erstens, während der frühen Entwicklung dieses Weines stellte ich die Prognose auf, dies werde ein umwerfender Jahrgang! Diese Vorhersage hat sich bewahrheitet. Zweitens dann lag eine große persönliche Genugtuung in folgender Bestätigung - während ich gerade davorstehe, in mein sechzigstes Lebensjahr zu einzutreten, ist es wie eine Belohnung der Jugend, wenn einem gesagt wird, man habe noch immer was es braucht, das beste zu produzieren! Die meisten Weinhersteller haben zu diesem Zeitpunkt bereits das Handtuch geworfen; in gewisser Weise weide ich mich an dem Gedanken an weitere, kommende Jahrgänge. Der ungeduldig erwartete Tête de Cuvée Galpin Peak Pinot Noir 2007 wird im Dezember auf den Markt kommen und schickt sich an, ein starker Mitbewerber für den 05-er Jahrgang zu werden! Der Verleihung der 5 Sterne im John Platter Guide 2008 für den Tête de Cuvée Galpin Peak Pinot Noir 2005 sowie der Ernennung desselben Weines zum Wein des Jahres folgt ein weiterer Preis auf den Fersen: Bouchard Finlayson erhält anlässlich der Old Mutual Trophy Awards 2008 eine weitere grandiose Auszeichnung für den Tête de Cuvée Galpin Peak Pinot Noir 2006 als bester Pinot Noir der Show.
Die Old Mutual Trophy Wine Show - nun in ihrem siebten Jahr - wird weithin als der renommierteste Wettbewerb des Landes angesehen. Die Wertung des 2008 er Wettbewerbs fand vom 5.
bis 8. Mai im Grande Roche in Paarl statt, als die 9 Diskussionsteilnehmer - davon drei aus Übersee - ihren Weg durch die 1 024 Weine von 230 Herstellern bahnten. Die Weine
werden absolut blind serviert, um sicherzustellen, dass die Meinung der Beurteiler allein auf den festgestellten Gütefaktoren der Weine beruht und nicht auf dessen Image oder Reputation. Die Gewinner wurden am 2. Juni 2008 öffentlich bekannt gegeben.
Wir erhielten erfreuliche Nachrichten von unserem dänischen Importeur Tedeum Vin: Das allumfassend exklusive dänische Wein und Food Magazin "Smag and Behag" veranstaltete eine großangelegte Weinprobe des besten Chardonnay Südafrikas. Nicht nur war Bouchard Finlaysons Crocodile's Lair / Kaaimansgat Chardonnay 2006 der Gesamtgewinner, sondern auch der einzige Wein, der maximale Punktzahl erhielt!
Der Crocodiles Lair / Kaaimansgat Weinberg spielte eine namhafte und unschätzbare Rolle in der Entwicklung der Reputation unserer Bouchard Finlayson Weine. Während der Name lediglich eine Fantasie ist, geweckt durch den kristallklaren Fluss, der das Grundstück durchfließt, schmälert er nicht den Gedanken an das, was hätte sein können. Ein vielleicht eher angemessener Name hätte "snow line" sein können - dies aufgrund seiner 700 Meter Höhe.
Die Weinbauflächen sind nicht bewässert, dies fördert die bemerkenswert konsistente Fruchtqualität. Frucht, die fast einen Monat später als anderswo im Westkap reift. Der Grund hierfür
sind die Auswirkungen der parallel verlaufenden Bergketten, die die Tageslänge reduzieren.
Fermentiert nach klassisch burgundischer Art, dann acht Monate lang "sur lie" gereift in traditionellen 225 Liter Pressen. In Flaschen abgefüllt und achtzehn Monate lang gereift, bevor er auf den Markt kommt. Der Wein reflektiert eine traditionelle Mineralienqualität, die symptomatisch ist für das genügsame Terroir des Weinbergs.
Frisch und fruchtig mit Grüner Apfel und Zitrus-Geschmack.
Angereichert mit Guave- und Geißblatt-Tönen mit Vanille und
einem Hauch Karamell
Es herrscht das ganze Jahr hindurch ein permanenter Nervenkitzel bei Bouchard Finlayson mit verschiedenen Aktivitäten und neuen Entwicklungen. 2007 wurde erstmals unser eigenes Bouchard Finlayson Olivenöl in kleine Flaschen abgefüllt. Mit jedem Jahr, in dem die Olivenbäume heranwachsen, werden wir ein Wachstum der Ernte miterleben. Wegen des limitierten Vorrats dieses pikanten, pfeffrigen und köstlich intensiven, absolut schmackhaften Olivenöls, wird es in einigen Monaten lediglich in kleinen Mengen in unserem Verkostungsraum erhältlich sein.
Mit der Entwicklung kommt Wachstum und damit die Notwendigkeit für einen größeren Verkostungsraum, um der größer werdenden Anzahl der Besucher aus aller Herren Länder gerecht zu werden. Das Hemel en Aarde Valley in der Walker Bay, on Hermanus herkommend, das vielleicht besser bekannt
ist wegen seines kleinen, entfernt gelegenen Fischerdorfes voller Herz und Charme, ist kein Geheimnis mehr.
Peter Finlayson, der erste neuzeitliche Weinbauer in diesem Tal, bekannt als der Pinot Pionier Südafrikas, erkannte die Perfektion des Terroirs dieser Region für die Anpflanzung und die Produktion verschiedener Sorten, insbesondere für den Pinot Noir and Chardonnay von Weltklassestandard. Mit diesem Gedanken wurde Bouchard Finlayson 1989 gegründet. Seitdem - vor nicht allzu vielen Jahren - wurden weitere Weingüter errichtet, die eine visuelle und kulinarische Weinerfahrung im Tal geschaffen haben. Es ist zu einem der beliebtesten Reiseziele in Südafrika geworden.
Im Hemel en Aarde Valley, gibt es den herrlichsten Wein und eine facettenreiche Gastronomie; so ist es kein kleines Wunder, dass sich Besucher von diesem spektakulären Teil des Westkaps angezogen fühlen. Unsere internationalen Märkte haben sich ebenfalls mit weitreichenden Entwicklungen in den USA ausgedehnt.
Der Charme unserer bisherigen Verkostungseinrichtung wird auch während der Umbauarbeiten weiterhin bestehen mit einem zusätzlichen Bereich, der formalen Verkostungen eher angemessen ist. Die Erdaushebungen haben vor 5 Monaten begonnen, und wir warten voller Ungeduld auf die Fertigstellung, wenn sich unsere Sommersaison nähert. Wir freuen uns darauf, alle Weinliebhaber willkommen zu heißen und unser Stück "Himmel auf Erden" mit ihnen zu teilen!
Die Landschaftsarchitektur des Gartens, der das Gut umgibt, soll eine Vielfalt an ausgewachsenen Apfel- und Birnbäumen beherbergen. So wird ein malerischer Obstgarten um das Gehöft entstehen; und diejenigen, die uns während der Erntezeit im Sommer oder Herbst, wenn sich die Weinblätter feuerrot zu färben beginnen, besuchen, werden dann die Früchte dieser Obstbäume genießen können.
Wir freuen uns sehr, die Markteinführung folgender neuen Jahrgänge ankündigen zu können, erhältlich bei unseren Händlern, einer Reihe von Weinfachhandelsgeschäften, guten Restaurants und Kellereien, inklusive Galpin Peak Pinot Noir 2006, unsere italienisch französische Rotweinmischung - Hannibal 2005, unsere Domäne Chardonnay de Missionvale 2007, Crocodile's Lair / Kaaimansgat Chardonnay 2006, des nicht im Holzfass gereiften Sans Barrique Chardonnay 2007, Walker Bay Sauvignon Blanc 2007 und des Blanc de Mer 2007. Wir sind sehr erfreut, die folgenden neuen Jahrgänge anzukündigen.
Aufgrund des überwältigenden Feedbacks, das wir für unseren Blanc de Mer 2007-er Jahrgang erhalten haben, hat der Weinmeister Peter Finlayson für den 2008-er Jahrgang die folgende Mischung abgestimmt: 49 % Riesling, mit einem Viognier-Anteil von 22 %. Der Rest setzt sich zusammen aus Chenin Blanc mit einem Anteil von 15 % und Sauvignon Blanc 12 %. Die fünfte Komponente bildet ein nur geringer Anteil Chardonnay von 2 %. Blanc de Mer ist wahrscheinlich der einzige Weißweinverschnitt aus dem Kap mit vorwiegend Riesling als Hauptkomponente. Dieser Cuvée ist gekennzeichnet durch exzellente Fruchtbalance, bei der keines der Elemente dominiert. Es ist gleichzeitig satt im Mund, doch rein und erfrischend im Abgang. Fruchtgeschmack dominiert mit Kiwi, Pfirsisch, Ananas und Geißblatt, die einen starken Gaumeneinfluss ausüben. Köstlich mit Austern!
Ich kann mich noch sehr gut an den Geschmack erinnern, als ich zum ersten Mal Sauvignon Blanc probierte, einen kalifornischen Wein, präsentiert von einem amerikanischen Winzerbesucher an der Weinfachschule in Geisenheim am Rhein in Deutschland. Dieser Wein hatte einen dominanten Geschmack, und zwar "Guave", der sich auf eine triumphale und überragende Weise hervortat. Später im flügge werdenden Boschendal Weingut schaffte ich es, eine Traubenprobe von einem alten Weingut in Paardeberg zu sichern. Das war vor dreißig Jahren: und es zeigt, wie sich der Sauvignon Blanc in kürzester Zeit zu seiner jetzigen starken Position des beliebtesten Weines auf dem lokalen Markt entwicklet hat.
Wegen der ständigen Sommerregen drohte der Jahrgang 2008 ein ernstzunehmendes Pokerspiel zu werden! Die Frage war, welche Karte würde uns schließlich in die Hände fallen? Das Wetter während der unterschiedlichen Jahreszeiten war schmählich und als sich die Erntezeit abzeichnete, war noch immer keine Besserung in Sicht! Schließlich, im Februar, konnten wir die besser als erwartete Frucht ernten. Das Resultat war tatsächlich unglaublich ermutigend.
Vollmundig und fest auf dem Gaumen, mit einem starken Fruchtgemisch, Guave dominierend, Birne, Blaubeere und Zitrus. Lange anhaltender und starker Abgang mit jeder Andeutung von Würze, ideal geeignet für den frühen Genuss.
Dies wird unser 15. Jahrgang, einer unserer am meisten gewürdigten Beiträge zum Bouchard Finlayson Label Der Crocodiles Lair / Kaaimansgat Chardonnay 2007. Diese Trauben aus dem Elandskloof Valley hinter dem Dörfchen Villiersdorp haben durchgängig eine Schlüsselrolle gespielt bei der Herstellung des Bouchard Finlayson Chardonnay, diesem angesehenen und anerkannten Label.
Dies ist ein sehr Terroir-spezifischer Wein. Die meisten Jahrgänge zeigen eine verstärkte Mineralienqualität, die sich gut profiliert in besten französischen Eichenfässern. Die Fermentation ist eine klassisch burgundische Kopie, bei der der Wein acht Monate lang "sur lie" in traditionellen 225 Liter "Stücken" reift, fünfundzwanzig Prozent davon sind Erstfüllungsfässer.
2007 ist ein großartiger Jahrgang, be dem reine Frucht einen strengen, aber vollgeschmacklichen, pfirsischähnlichen Wein offeriert, der einen Hauch von Eiche, Vanille und grünem Apfel abgibt. Passt natürlich zu Geflügel, Kasserolen oder reichhaltigeren Fischgerichten.
Die Geburt "Hannibals" im Jahr 2002 war der Höhepunkt einer fast 30-jährigen Bemühung, das zu erreichen, was gemeinhin als ein einzigartiger "Südafrikanischer Multikultivar Toskanische
Mischung" anerkannt ist. Mein erster Wunsch, italienische Sorten nach Südafrika zu bringen, entstand 1975, nach meiner Segeltour von Europa zurück nach Hause. Es war auf der letzten Reise des italienischen Linienschiffes Europa, wo die Schiffskeller geleert wurden und die beneidenswerte Gelegenheit sich ergab, einige großartige italienische Jahrgänge zu teilen. Erst Jahre später wurde es dann relativ einfach, die Sorten Sangiovese und Nebbiolo nach Südafrika zu importieren.
Hannibals Konzept behält seine ursprüngliche Designsynergie zwischen französischen und italienischen Trauben bei. Im Falle des Jahrgangs 2006 haben wir noch immer fünf Sorten in der Mischung verarbeitet, wobei Sangiovese (34 %) einmal mehr die zentrale Rolle übernimmt. Petite Syrah (31 %) nimmt nun die zweite Position ein, während Pinot Noir 20 % der Mischung ausmacht. Der Rest besteht aus Nebbiolo mit 13 % und Mourvedre mit 2 %.
Ein nüchterner Jahrgang mit einem eindeutigen und konzentrierten altersfähigen Charakter. Exzellente Struktur durch Reifung in kleinen Fässern zeigt nervöse Früchte mit großartigem Bouquet. Es ist lang und harmonisch - reif für 2 - 8 Jahre und zu genießen mit italienischem Essen und herzhafter Fleischküche
Ich bin vor kurzem von einer wunderbaren Marketing und 'Fahnen schwenken' Tour entlang der Ostküste der USA zurückgekommen. Unser Vetrieb in den USA ist zwischen zwei Importeuren aufgeteilt, wobei der Südosten durch Terry Seitz Inc. betreut wird, während der Rest des Landes von Leucadia Wine Cellars gemanagt wird. Südafrikanische Weine sind traditionellerweise eine Novität in den US, aber durch Währungsentwicklungen und internationale Dynamiken hat sich das Etikett Südafrikas Schritt für Schritt und immer mehr zu einer respektierten Weinalternative in den USA emporgearbeitet. Diese Marketingsynergy mit zwei kompetenten Experten war nicht (und war doch) ein Zufall. In Leucadias Fall, dessen Schlüsselfigur Gerard Yvernault besuchte SA Ende 2006, wandte sich an 16 Weinhersteller und wählte lediglich zwei Häuser für eine Zusammenarbeit. Das Meeting mit Terry Seitz hat sich länger hingezogen und irgenwie indirekt, verlief aber in etwa folgendermaßen; Vor ca. 10 Jahren hat unser damaliger Assistenz-Weinbauer Norman Hardie während einer Safari in Südafrikas Eastern Lowveld einen anderen Touristen getroffen, Terry Seitz. Die konsequente Einführung unseres Galpin Peak Pinot Noir formte zu diesem Zeitpunkt unbemerkt die Grundlage für den Beginn des Weinimportes nach Florida, USA. Nun, der Zahn der Zeit hat mich auf meinen zweiten Floridabesuch geführt, wo die quirlige Linda Bragaw zielstrebig Terrys Unternehmen an vorderste Front von Floridas Weinmärkten katapultiert hat.
Florida ist der Wintersitz für Millionen Amerikaner auf der Suche nach dem endlosen Sommer. Es ist ebenfalls auf dem gesamten Erdball bekannt für seine Wirbelstürme, Alligatoren und Seekühe; für den Wein jedoch ist es ein wahres Restaurantland - oder Restauranthimmel. Unser Galpin Peak Pinot hat die Weinliste im berühmten Giko's Restaurant in Disneys Orlando Afrika Park erobert, wo er kürzlich für den Glasausschank nominiert wurde. Ein weiterer Coup sind zwei Restaurants in Fort Myers, die ausschließlich SA Weine von Terry Seitz verkaufen und natürlich alle BF Labels einschließen. Des Weiteren rühmt sich das Chesterfield Hotel in Palm Beach mit unserem Label als Hauptattraktion. Das Chesterfield war meine erste Station nach meiner Landung in Miami. Es ist eine exquisite Darbietung eines Hotels, geführt von der zauberhaften Francine Boissonneault, die an meinem zweiten Tag in der Stadt ein Gourmet Sechs-Gänge-Weinbauer-Dinner arrangierte.
Der Fokus meines Besuchs an der Westküste Floridas war eine Einladung zur "Florida Winefest and Auction" im Ritz Carlton Hotel in Sarasota. Diese Weinshow vibrierte voller ununterbrochener Aktivität, die Florida als den zweitgrößten Weinmarkt der USA widerspiegelt. Die Kinderhilfsauktion am Samstag Nachmittag war ein Eye-opener; $2500 kostete allein der Eintritt. Offensichtlich kein Tummelplatz der Armen!
Zwischen den Events in Florida machte ich mich auf, neues Territorium zu erkunden und verbrachte zwei Tage in Virginia in unter der fähigen Obhut von Sabine Mueller. Nach zehn Tagen im Südosten ging es weiter Richtung Norden, zu einem Treffen mit George Palmieri, dem Verkaufsmanager der Leucadia Wine
Cellars im Nordosten der USA. George ist der ideale Mann als Gastgeber für italienische Gastronomen im Big Apple. An der Spitze Leucadias steht der erfahrene Weinhändler Gerard Yvernault, der ein dynamisches Team aufgestellt hat, dieses neue Unternehmen voranzutreiben, welches die kalifornischen Weinhersteller von Pine Ridge und Archery Summit in Oregon einschließt.
Meine Zeit im Nordosten war wertvoll und gut organisiert; am meinem ersten Tag ging es nach Connecticut, wo ich mich einmal mehr mit Jim Brewer und seiner Mannschaft in den Winebow Offices traf. Am darauf folgenden Mittwoch und Donnerstag schlenderten wir durch die Straßen New Yorks. Wir besuchten unter anderem den berühmten Weinshop Zachy's, nahmen unser Mittagessen im Porterhouse am Columbus Circle ein, trafen den äußerst angenehmen Gastronomen Marco Maccioni im Circo, besuchten das Xai Xai, eine südafrikanische Weinbar und viele andere Lokalitäten. Die Tour endete mit einem Interview mit Julie Coe vom American Express "Departures" Magazin.
Leucadia Cellars haben ihren Hauptsitz in San Francisco, d. h., sie betreuen sowohl die westlichen als auch die östlichen Hauptumschlagsplätze der USA. New York hat eine Größenordnung, die verblüffend ist; es hat statuesken Glanz und ergreift einen in einer Art und Weise, die nicht in einfachen Worten zu beschreiben; dieses Gefühl wird noch einmal durch meinen Besuch in "Ground Zero" verstärkt, eine traurige Emotion, um es sehr gelinde zu sagen. Ich machte mich auf den Weg nach Hause und sonnte mich in der Zufriedenheit, dass die USA unsere BF Weine zur Kenntnis genommen haben und danke allen, die nun daran arbeiten uns zu unterstützen. Ich habe auch festgestellt, dass ich etwas an Gewicht verloren habe, ein verschleierter Beweis gut verbrachter Zeit.
Unser Junior Weinmaker - Teresa de Villiers repräsentierte Bouchard Finlayson auf der Londoner Internationalen Weinhandelsmesse im Mai. Um maximale Wirkung über diese zehn Tage dauernde Ausstellung zu erzielen, wurden verschiedene weitere Events organisiert, um die Bouchard Finlayson Marke bekannt zu machen.
Teresas erste Station war Edinburgh. Die Great Grogg Fair fand
in der Merchants Hall statt und wurde von Richard Meadows (dem Inhaber) und den Seckford Agencies organisiert. Es war eine sehr betriebsame Nacht und äußerst erfolgreich!
Richard rechnete mit 150 Gästen und ganze 250+ erschienen tatsächlich, um die angebotenen Weine zu genießen. Teresa bemerkte die ausgespochene Freundlichkeit der Kunden, deren
Wissen und deren Leidenschaft für Weine.
Während ihres Aufenthalts in London war Teresa Gastgeberin eines Weindinners im Mayfair Chesterfield Hotel (Mitglied der Red Carnations Hotel Gruppe und unter gleichem Eigentümer wie Bouchard Finlayson). Die Gäste verzehrten ein vorzügliches Fünf-Gänge-Menü und genossen dazu, abgestimmt auf den jeweiligen Gang, unsere Bouchard Finlayson Weine.
Die Londoner Internationale Weinhandelsmesse fand an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Hier gab es Gelegenheit, neue Kunden zu treffen, sich mit existierenden Kunden und Käufern auszutauschen und sowohl unsere Weine als auch Peter Finlaysons Philosophie hinter seinem weltweit bejubelten Pinot Noir zu diskutieren.
Teresa hatte die Ehre, ein Weindinner bei Vivat Bacchus zu präsentieren zu dürfen, welches mit einiger Sicherheit das Highlight ihrer Tour darstellte! Das Fünf-Sterne Fünf Gänge Menü wurde vom Küchenmeister Robert Stagemann zubereitet, und die Cuisine ergänzte unsere feinen Weine auf perfekte Art!
Um die drei geschäftigen und zufriedenstellenden Tage abschließend zu feiern, lud Seckford Agencies nach der LIWTF alle Weinhersteller zum Dinner ins B Bar Restaurant ein.
Am letzten Tag präsentierte Teresa u. a. Bouchard Finlayson bei der SH Jones' 150. Jubiläumsverkostung in Banbury. Es bestand aufrichtiges Interesse an unseren Weinen! Tatsächlich, eine sehr lohnende Reise
Alle fünf Sinne werden auf erhöhte Empfangsbereitschaft eingestellt, wenn Bouchard Finlaysons Rotweinfasskeller zum Leben erweckt wird durch den Sound, vorgetragen von einem der vielen talentierten Musiker, ausgewählt von der Hermanus Musikgesellschaft.
Um einen der Meisterweine des Weinveteranen Peter Finlayson zu genießen, wie reiner Samt; um den Vibe und die Dynamik der Dixie Swingers einzufangen, die im Januar auftreten; im Februar, um sich von Pianist Anthony Hewitts Musik verzaubern zu lassen; um sich ganz dem Aroma hinzugeben, ausgesendet vom reifenden Wein in französischen Eichenfässern, und ganz umgeben zu sein mit der Gelassenheit, die diese Abende anzubieten haben.
Einmal mehr, ein Teil der Einnahmen aus diesen Hermanus Music Society Abenden, die bei Bouchard Finlayson veranstaltet werden, wurden für einen wohltätigen Zweck gespendet. Als eine sehr großzügige Geste der Anerkennung und des Mitgefühls hat die Hermanus Music Society R8000 an die Cape Winemakers Guild Development Trust gespendet (eine sehr passende Zuteilung für Spenden, die in einem Weinkeller gesammelt wurden!).
Gibt es einen besseren Weg, etwas für die Seele zu tun im Neuen Jahr 2008 als mit der ersten Performance der Dixie Swingers zu starten! Die Dixie Swingers sind eine akustische Jazz Band, bestehend aus fünf professionellen Musikern am Saxophon, Banjo, Posaune, Klarinette und Trompete. Es war ein fabelhafter Abend, voller Spaß, den alle genossen haben!
Anthony Hewitt, Pianist und internationaler Preisträger, stand im Februar auf der Bühne. Anthony ist bereits in der Wigmore Hall in London und in der Carnegie Hall in New York aufgetreten.
Das Violine und Piano Duo - Anouk Smit und Madeleine du Toit betörten die Zuhörer im März mit Stücken von Händel, Beethoven, Chopin, Brahms und Bartok.
Puccinis 150. Jahrestag fand im Mai statt mit Operettenarien aus Puccinis berühmten Opern; La Boheme, Tosca, Turandot, Madame Butterfly und andere.
Hier das bevorstehende Programm:
25. July Magda de Vries - Eine brilliante Virtuosin auf der Marimba, Magda erhielt viele ausländische Stipendien und stand auf internationalen Bühnen. 26. September Ace Quartett - Carina Bruwer, charismatische,
gefeierte Flötenspielerin, begleitet von zwei Violinisten und einem Cellisten, die das Quartett bilden. 28. November Zoe Beyers - lebt zur Zeit in England. Sie spielte in den großen Violinkonzerten mit internationalen Orchestern weltweit.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die Hermanus Music Society unter + 27 28 312 3006.
Eine herzerwärmendes Ereignis ist sicherlich eines, das alljährlich vor Weihnachten stattfindet. Die Christopher Duigen Charity Konzerte, die unterstützt werden von Charles Lloys Ellis, der eine tragende Rolle beim Zustandekommen dieses Events spielt. Charles leistet den größten Beitrag als privates Individuum durch Musik bei Bouchard Finlayson. Helen Gardiner ist ein Schlüssel zum Erfolg dieser Veranstaltung, sie verbringt drei Wochen harter Arbeit mit dem Ticketverkauf, und dies muss zum Jahresende wiederholt werden. An Weihnachten 2007 wurden nahezu R40 000 zur Unterstützung der lokalen Cansa Association gesammelt. Wir wünschen ihnen jeden erdenklichen Erfolg und sind nur zu glücklich, durch das Ambiente unseres Fasskellers unsere Unterstützung anbieten zu können.
Mit Anerkennung und einem herzlichem Dank an unsere lokalen und internationalen Händler und weltweiten Kunden für die fortdauerndeTreue zu unserer Bouchard Finlayson Marke. Durch genau diese Unterstützung, sehen wir uns weiterhin weltweit steigender Nachfrage nach unserem Produkt gegenüber. Wir heißen alle Bouchard Finlayson Freunde willkommen, unsere schöne Umgebung gemeinsam mit uns zu erkunden
Das Gut wurde im November 2005 fertiggestellt. Toni Tollman und Architekt Anton de Kock's erstaunliche Kombination moderner Einflüsse auf zeitloses kapholländisches Design hat ein Heim hervorgebracht, das nicht nur wunderschön gewählt, sondern sich auch in die Bouchard Finlayson Philosophie der hervorragenden Weinherstellung einfügt. Architektonische und Dekorelemente wurden auf eine Weise eingesetzt, die geradezu das berühmt pittoreske Walker Bay Wine Valley bereichern.
Hier empfangen wir auch unsere geschätzten Händler, Journalisten und Menschen mit großer Liebe und großem Interesse an Wein zu einem südafrikanischen kulinarischen Festschmaus. Die ausgedehnte Liste beinhaltet Besucher aus Deutschland, Holland, Irland, Schweden, den USA und Großbritannien.
Im Januar hatten wir das Vergnügen, das Leathersellers' Livery
Company zu einer Weinprobe zu Gast bei uns zu haben. Die Gruppe bestand aus 25 Mitgliedern, unter ihnen Derek Smedley - ein Meister des Weines - der maßgeblich an der Organisation der Weintour nach Südafrika beteiligt war. Die Leathersellers' Company ist eine der historischen Livree Gesellschaften der Stadt London, Rang fünfzehn in der protokollarischen Präzedenz. Sie wurde durch eine königliche Gründungsurkunde im Jahr 1444 gegründet und erhielt die Befugnis, den Verkauf von Leder innerhalb der Stadt zu kontrollieren. Heute hat die Gesellschaft diese Regulierungsrolle nicht mehr inne. Die Leathersellers' Company bleibt aktiv involviert in der britischen Lederindustrie, stellt Finanzen für die handwerkliche Ausbildung, Forschung und Konservierung und Ausstellung historischer Lederstücke zur Verfügung, stellt Vertreter für die Ausschüsse verschiedener Industriegremien, und widmet sich der Unterstützung wohltätiger Zwecke.
Das Unternehmen wird von einem gewählten Meister, drei Leitern und einem Assistentenkreis geführt. Der derzeitige Meister ist Anthony Ralph Collinson, der 1971 in die Leathersellers' Livery aufgenommen wurde.
Anfang März begrüßten wir die Merchant Vintners Company zu einer Weinprobe und nutzten die Langustensaison, um eine fabelhafte Seafood Bouillabaisse zu servieren. Die Merchant Vintners Company gehört 22 Mitgliedsfirmen zu gleichen Teilen. Sie wurde 1965 gegründet, um gegenseitige Unterstützung, Wachstum und Expansion unabhängiger Weinhandlungen in Familienbesitz zu fördern. Dabei sollte das einzelne Unternehmen weiterhin die eigene Individualität gegenüber den mächtigen Gruppen behalten. Aus diesen bescheidenen Anfängen stammt der heutige Erfolg.
Der am meisten offensichtliche Vorteil ist, dass Kaufkraft gebündelt werden kann, um so beste Konditionen zu verhandeln. Informationen werden freigiebig unter den Mitgliedern geteilt, die untereinander gut funktionierende Beziehungen hegen. Es herrscht große Selbstlosigkeit innerhalb der Gruppe. Ein umfangreiches Sortiment sorgfältig selektierter Weine und Spirituosen, exklusiv für Gruppenmitglieder, steht den Mitgliedern zur Verfügung, entweder zur sofortigen Abholung vom zentralen Zollverschlusslager der Gruppe oder zur Abholung direkt von ausländischen oder britischen Lieferanten der Gruppe.
Dies war ein schöner Tag. Wir haben alles genießen können, was die Walker Bay zu bieten hat ... einen Spaziergang im Fernkloof Nature Reserve, geleitet von Botaniker Frank Woodvine, hochfeine Weine von Peter Finlayson und frischen Fisch direkt aus dem Meer.
Auf ein Wort von unserem ortsansässigen Botaniker "Obwohl der Aktivitäts-Buzz von Weingut und Weinkeller abgeklungen ist, an anderer Stelle auf dem Anwesen geht der Buzz weiter."
Dies von der einzigartigen Cape Honey Bee. Außergewöhnlich und anders, weil von den 20 000 Bienenspezies, die es weltweit
gibt, man von der Kapbiene behauptet, sie sei die einzige, in der auch Arbeiterinnen während einer Zeit ohne die Königin Eier ablegen können, die dann zu Arbeiterinnenbienen oder Königinnen aufgezogen werden. Bei anderen Arten produzieren die von Arbeiterinnen abgelegten Eier lediglich unbefruchtete oder Drohneneier; auf diese Weise ist die Kolonie zum Sterben
verurteilt.
Man nimmt an, dass diese Adaption eine Reaktion auf die hohe Sterblichkeitsrate der Königinnen während der Paarungsflüge darstellt; möglicherweise verursacht durch starke Wirbelwinde, die für das Kapklima typisch sind, oder eventuell eine Folge der Raubzüge durch Mauersegler-Schwärme, ein weit verbreiteter Bewohner und Sommerbesucher.
Es gibt viele uralte Bedrohungen für das Überleben unserer Bienen, einschließlich der Mensch und auch der Honigdachs (Ratel), der erbittertste der Kleintiere, mit einem dicken Fell, das ihn vor Insektenstichen schützt. Intern kann der Bienenstock durch die Wachsmotte bedroht werden. Um diesen und anderen Bedrohungen entgegenzuwirken, sind die Bienen arbeitsam und aggressiv. Dies ist insbesondere der Fall bei den weiter im Binnenland lebenden Verwandten der Kap-Bienen, Apis mellifera scutellata, die nicht nur den Weltrekord in der Honigproduktion halten, sondern ebenfalls traurige Berühmtheit als "Killerbienen" erlangt haben. In Südamerika eingeführt, um die Produktion anzukurbeln, haben sich entfohene Bienen inzwischen weit verbreitet und verursachen vielerlei Probleme. Böse Zungen behaupten, die Kap-Biene, sanfter und weniger produktiv, spiegele ihren menschlichen Gegenpart wider.
Von Besorgnis für kommerzielle Imker ist, dass mit der fortschreitenden Kampagne, die Verbreitung der Eukalyptusbäume (Eukalyptusspezie), verantwortlich für 80 % der Honigernte des Landes, einzudämmen, die Produktion stark abfallen wird. Dies hat immense Auswirkungen auf den Landwirtschaftssektor, die von den Bienen für die Pollenübertragung für weite Teile des Anbaus abhängt.
Glücklicherweise betrifft das nicht die Weinindustrie; die Reben werden durch Pollenübertragung durch den Wind befruchtet. Die wenigen Bienenstöcke, die wir haben, können gut und gerne von den vielen blühenden Spezien, die man im Fynbos findet, überleben, der etwa 80 % des Anwesens abdeckt. Setzen Sie sich doch einmal oben auf einen von Felsblöcken übersäten Hang und beobachten Sie die Bienen, die Pollensäcke an ihren Beinen beladen, wenn sie emsig von Blüte zu Blüte huschen. (Klugerweise erkennen sie ihren unter ihnen liegenden Bienenstock, fliegen unbeladen hinauf und gleiten voll beladen wieder hinab.) Pflanzen, wie der passend bezeichnete Zuckerbusch (Protea repens), kommen auf unserem Berg zu Tausenden vor, jede Blüte produziert bis zu einem halben Teelöffel Nektar, reiche Belohnung für ihren Bestäuber.
Wir denken sogar daran, unseren eigenen Fynboshonig zu vermarkten, dunkelfarben und mit seinem ureigenen Geschmack, unter Bouchard Finlayson Label, als Ergänzung unserer feinen Weine.